In jeder Organisation, die mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, kann es zu Grenzverletzungen, Übergriffen und Gewalt gegenüber Kindern und Jugendlichen kommen. Verantwortungsvolle Organisationen und Institutionen sind sich dessen bewusst, kennen die Risiken und entwickeln entsprechende Schutzkonzepte, sogenannte Kinderschutzrichtlinien.

Bei der "Safe Places" Online-Ausbildung

Im Rahmen des EU-Projektes „Safe Places“ nahm das Kinderbüro mit 2 Mitarbeiter*innen an einer Ausbildung teil und kann Organisationen nun bei der Erarbeitung und Umsetzung von Kinderschutzkonzepten unterstützen.

Ziel des Safe Places-Projektes ist es, Kinderschutzstrukturen auf Ebene der Organisationen sowie auf nationaler Ebene zu stärken, um für Kinder ein schützendes Umfeld zu schaffen. Koordiniert wird das von der Europäischen Union („Rights, Equality and Citizenship Programme“) geförderte Projekt von ECPAT Österreich. Dabei sollen nicht nur in Kindergärten, Schulen und Wohngemeinschaften, sondern auch im Sport-, Kultur- und Freizeitbereich umfassende Kinderschutzkonzepte umgesetzt werden.

„Kinderschutz beginnt nicht erst bei körperlicher oder sexualisierter Gewalt. Guter Kinderschutz beugt auch schon psychischer Gewalt wie Mobbing vor, nimmt Kinder auf Augenhöhe wahr, gibt ihnen die Möglichkeit ihre Bedürfnisse einzubringen und Kritik zu äußern. Es sollte ein MUSS sein für alle Betriebe, die Kinder als ihre Kund*innen sehen!“ meint Thomas Plautz, Geschäftsführer des Kinderbüros.   

Lesetipp: "Experten fordern Kinder besser zu schützen!" über das EU Projekt "Safe Places" in der Kronenzeitung.

Alle waren mal Kinder.