Am 19. April schritten die Kinder des KinderParlaments Graz zur Tat und setzten ein Zeichen gegen die Müllerverschmutzung in der Stadt. Bei der Aktion "Der Müll ist zum Schreien" machten sie in einer Wohnsiedlung mit ihrem sprichwörtlichen Aufschrei auf das Problem aufmerksam.

Den Kindern in Graz ist das Thema „Müll“ ein wichtiges Anliegen. Daher haben die Kinder vom KinderParlament ein Zeichen gesetzt. Gemeinsam fuhren sie vom Hauptplatz mit der Bim zum Hauptbahnhof, von dort aus gingen sie zu Fuß zu einer Wohnsiedlung. Dort empfingen zwei Mitarbeiter:innen vom Friedensbüro die Kinder und begleiteten sie bei ihrer Aktion. Alle staunten, wie viel Müll sich im Innenhof der Wohnsiedlung befand. Die KinderParlamentarier:innen sowie einige Kinder von der Wohnsiedlung bekamen kleine Bambus-Stöcke, die je zu einem Müllstück in die Erde gesteckt wurden. Pro Stock durften die Kinder eine halbe Sekunde lang Schreien. Alle 100 mitgebrachten Stöcke waren schnell in die Erde gesteckt. Somit war im Innenhof des Wohnblocks das schrille Schreien der Kinder 50 Sekunden lang zu hören. Alle teilnehmenden Kinder hatten sehr viel Spaß dabei. Allerdings hätten sie noch viel mehr Stöcke gebraucht, um jedes Müllstück zu markieren.

Mehrere Kindergemeinderät:innen in der Steiermark beteiligten sich an der Aktion „Der Müll ist zum Schreien“, die von beteiligung.st initiiert wurde. Herzlichen Dank auch ans Grazer Umweltamt für die Unterstützung!

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