Mathe und Co. sind schon wichtig, aber ausreichende Bewegung vor allem für unsere Kinder und Jugendlichen ist unerlässlich.

In der Zeit des Shutdowns waren die Kinder zum „nichts tun“ verbannt. Sie konnten nicht auf Spielplätzen spielen oder sich auf Sportplätzen austoben. Auch mussten sie ohne außerfamiliäre soziale Kontakte auskommen. So fehlten neben dem Turnunterricht auch andere motivierende Impulse von außen. Die Einengung ließ viele negative Gefühle zusammenkommen. Viele Kinder und Jugendlichen essen mehr, beispielsweise aus Langeweile oder Frust.

So brauchen Kinder jetzt unbedingt Sport und Bewegung – für ihren Körper, ihre Psyche und auch das Lernen geht mit Bewegung besser. Deshalb appellieren wir an die Regierung, den Sportunterricht sofort wieder aufzunehmen. Dieser könnte so gestaltet werden, werden, dass die Kinder gemeinsam, aber jedes Kind für sich mit Abstand seine Bewegungsübungen durchführt. Alternativ oder zusätzlich könnten Körperübungen in jeden anderen Unterricht integriert werden.

Bewegung fördert Kinder in ihrer körperlichen Entwicklung, stärkt aber auch ihre Psyche, trägt unter anderem zur innerlichen Ausgeglichenheit bei. Dieses Potential einzuschränken erschient aus Sicht der Kinderrechte und der Gesundheit grob fahrlässig!

Kind sein braucht Zeit!