Basierend auf der UN-Kinderrechtskonvention und ausgehend von einem jahrelangen Erfahrungsschatz, verfolgt das Kinderbüro unterschiedliche Strategien für ein kindgerechtes Wohn- und Lebensumfeld.
Dabei geht es in erster Linie um die unmittelbare Lebensumwelt von jungen Menschen. Der erste Bezugspunkt für Babys und Kleinkinder ist die Familie und ihre Wohnung. Schrittweise erweitert sich der Aktionsradius von Mädchen und Buben. Sie knüpfen Freundschaften und erobern nach und nach die Außenräume ihrer Siedlung und das nahe Wohnumfeld.
Öffentliche Spiel- und Sportplätze, die sicher und selbständig erreicht werden können, stellen ein attraktives Angebot für Schulkinder dar. In der Folge werden auch öffentliche Plätze und Einrichtungen, wie zum Beispiel Schwimmbad, Sporthalle, Kulturverein und Parks in der Freizeit aufgesucht. Möglich ist die selbständige Erkundung des Lebensumfeldes für Kinder und Jugendliche dann, wenn es ein kindgerechtes Wegenetz sowohl im urbanen als auch im ländlichen Raum gibt.

Was wir im Bereich "Wohnen Stadt Verkehr" tun:

  • Wir beraten Kinder und Erwachsene bei Anfragen zu Themen rund um das nähere und weitere Wohnumfeld von Kindern.
  • Wir vertreten Kinder bei BürgerInnenbeteiligungen und geben eine kindergerechte Stellungnahme bei Bebauungen ab.
  • Wir bringen die Anliegen von Kindern bei politischen EntscheidungsträgerInnen ein, um den Handlungsspielraum für PlanInnen gesetzlich zu erweitern.
  • Wir beteiligen Kinder bei baulichen Veränderungen in der Gemeinde (z.B. Bau einer neuen Schule, Gestaltung von öffentlichen Plätzen, Planung von Frei- und Spielräumen).
  • Wir begleiten den Kommunikationsprozess bei baulichen Vorhaben im Bildungs- und Betreuungsbereich.
  • Wir erstellen Informationsmaterial für PlanerInnen und Verantwortliche.
  • Wir organisieren Vorträge und Fachtagungen für einen fachlichen Austausch.

Kontaktperson

DIin Katja Hausleitner
+43(0) 316/ 90 370 183
katja.hausleitner@kinderbuero.at

 

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